KI wird zum Pflichtfach, ChatGPT Update Fail & Shopping Erweiterung, Qwen3 und Perplexity Drama

KI als Pflichtfach, Perplexity-Drama & Qwen3: Rückblick mit Update 2026

Im Mai 2025 machte die US-Regierung KI-Bildung zur Chefsache, die Suchmaschine Perplexity geriet wegen geplanter Browser-Tracking-Pläne in die Kritik, ein missglücktes ChatGPT-Update sorgte für Spott, und Google baute mit Gemini 2.5 seine Position aus. Zeit für ein Update.

Perplexity Comet: Vom Kritikpunkt zum kostenlosen Massenprodukt

Die 2025 kritisierte Tracking-Debatte rund um Perplexitys geplanten Browser hat sich konkretisiert: Der Browser Comet startete im Juli 2025 zunächst als 200-Dollar-im-Monat-Produkt, wurde aber am 18. März 2026 kostenlos für iOS, Android, Windows und Mac freigegeben. Perplexity sammelte zusätzlich 200 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von rund 20 Milliarden Dollar ein. Die Kritik ist damit aber nicht verstummt: Das Sicherheitsunternehmen LayerX deckte mit „CometJacking“ eine Sicherheitslücke auf, über die versteckte Befehle in Weblinks die KI des Browsers zu ungewollten Aktionen verleiten können – ein Beleg dafür, wie berechtigt frühe Datenschutzbedenken waren.

Qwen3 und der Wettlauf der offenen Modelle

Das damals frische Qwen3 ist längst nicht mehr das neueste Modell aus dem Hause Alibaba: Mittlerweile positioniert sich Qwen 3.7 Max als eigenständiges Flaggschiff mit Agentenfähigkeiten – mehr dazu in unserem Update zu Manus & Qwen. Auch DeepSeek hat mit V4 nachgelegt.

KI-Bildung und der große Wettlauf

Die 2025 angestoßene Debatte um KI-Kompetenz als Schulfach ist 2026 weiter aktuell: Angesichts immer leistungsfähigerer Modelle wie Gemini 3 und GPT-5.6 gilt der souveräne Umgang mit KI-Tools zunehmend als Grundkompetenz – ähnlich wie einst Computerkurse in den 1990ern.

Fazit

Perplexitys Weg vom teuren Nischenprodukt zum kostenlosen Massenbrowser mit handfesten Sicherheitsproblemen zeigt: Schnelles Wachstum und Sicherheit gehen in der KI-Branche nicht immer Hand in Hand.